Obwohl er einst gezielt aus Fernost in Mitteleuropa angesiedelt wurde, hat niemand damit gerechnet, dass er ein Meister der Vermehrung und Ausbreitung sein könnte. Als Allesfresser sieht man ihn mittlerweile als Konkurrenz für heimische Arten.
Tierschutzverein Mechernich e.V.
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Obwohl er einst gezielt aus Fernost in Mitteleuropa angesiedelt wurde, hat niemand damit gerechnet, dass er ein Meister der Vermehrung und Ausbreitung sein könnte. Als Allesfresser sieht man ihn mittlerweile als Konkurrenz für heimische Arten.
Beliebt sind Hornissen – im Gegensatz zu Bienen oder Hummeln – nicht unbedingt. Sie sind relativ groß und haben den Ruf, ohne Grund zuzustechen. Dabei sind sie absolut friedfertige Insekten, die Konflikten aus dem Weg gehen. Ihrem Nest sollte man sich aber nicht nähern.
Im Flug sind sie blitzschnell und wendig, so dass ihre Beute in vielen Fällen keine Chance hat. In Deutschland sind drei Arten als Brutvögel zuhause, zwei weitere schauen regelmäßig als Zug- und Wintergäste vorbei.
Ihr anhaltender Appetit auf Blattläuse ist für Gärtner tatsächlich ein Glücksfall: Marienkäfer können so manch geliebte Zierpflanze auf natürlichem Weg von Schädlingen befreien. In Deutschland treffen wir vor allem auf drei Unterarten.
Er gehört zu den größten Vögeln, baut riesige Nester und gilt als Mäuse- und Froschjäger. Seiner Beliebtheit schadet das nicht, im Gegenteil: Zahlreiche Mythen ranken sich um den so genannten Klapperstorch. So gilt es als gutes Zeichen, ihn oder sein Nest zu sehen.
Im 19. Jahrhundert wurde das letzte Exemplar in Deutschland erschossen. Danach galt der Bartgeier im Alpenraum mehr als 100 Jahre lang als ausgerottet. Wiederansiedlungen waren erst 2021 in Bayern erfolgreich – inklusive Ausflug in den Norden.
Herr Reiner Bauer
Ginsterweg 7
53894 Mechernich