Aktuelles
Mechernich, 12.01.2012
Bilanz - Immer Ärger wegen der Kosten
Die Vorlage des Arbeitsberichtes für das Jahr 2011 durch den Tierschutzverein Mechernich nahm der Kölner Stadt-Anzeiger zum Anlass, über die mangelnde Kostenerstattung für die Aufnahme von Tieren durch die Kommunen und dem Kreis Euskirchen zu berichten.
> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 12.01.2012
Mechernich, Januar 2012
Arbeitsbericht 2011 vorgelegt
Mechernicher Tierschutzverein legt Jahresbericht 2011 vor - "Dramatische Entwicklung": Immer mehr Menschen geben Tiere aus finanziellen Gründen ab - Delegation aus Korea besuchte das Mechernicher Tierheim
In seinem Bericht über das Jahr 2011 spricht der Leiter des Mechernicher Tierschutzvereins, Reiner Bauer, von einer "dramatischen Zunahme" der Fälle, in denen Menschen ihre Tiere aus finanziellen Gründen abgeben.
"Um all diese Tiere aufnehmen zu können", erläutert Bauer, "müsste unser Tierheim doppelt so groß sein - und auch dies würde noch nicht reichen." Der Tierschutzverein habe daher die so genannte Vermitt-lungshilfe verstärkt. Insgesamt konnten 2011 auf diese Weise 42 Hunde und 87 Katzen privat vermittelt werden.
> Bericht der Agentur ProfiPress vom 04.01.2012
> Bericht der Kölnischen Rundschau vom 05.01.2012
> Unser Arbeitsbericht für das Jahr 2011
Bonn, 21.11.2011
Schwere Verstöße gegen Tierschutz: Strafanzeige gegen Schlachtbetrieb in Haren (Niedersachsen) gestellt
Der Deutsche Tierschutzbund hat gegen einen Schlachtbetrieb in Haren (Niedersachsen) eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Tierquälerei gestellt. Verdeckt gedrehtes Filmmaterial, das dem Verband zugespielt wurde, dokumentiert gravierende Missstände und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Mitarbeiter des Betriebes misshandelten verletzte Schweine und Rinder beim Transport und bei der Schlachtung: Schweine werden gewaltsam auf den Hänger bugsiert, gezogen, geworfen, mit dem Elektrotreiber malträtiert, Rinder am Schwanz aus dem Stall gezogen und mit einer Seilwinde auf den Transporter geschleift. Bis zur Schlachtung blieben die Tiere trotz ihrer Verletzungen teilweise stundenlang auf dem Anhänger liegen, ohne Wasser und ohne Einstreu. Auch die Schlachtung wurde stümperhaft durchgeführt. Der Verband fordert eine zügige Aufklärung und harte Strafen und weist auf die systemimmanenten Probleme hin.
> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 21.11.2011
Mechernich, 01.11.2011
Der Tierschutzverein Mechernich appelliert an Muslime: Kein Schlachten ohne Betäubung zum Opferfest
Anlässlich des am 06. November beginnenden dreitägigen islamischen Opferfestes (Kurban Bayrami) appelliert der Tierschutzverein Mechernich an die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, Tiere nur nach vorheriger Betäubung zu schlachten.
Die Tierschützer lehnen jedes Schlachten ohne Betäubung (Schächten) strikt ab, da es aus Sicht des Tierschutzes mit erheblichen und vermeidbaren Qualen für die Tiere verbunden ist. Schächten ist grundsätzlich verboten, Ausnahmeregelungen von diesem Verbot sind an strenge Genehmigungsverfahren sowie strikte Auflagen geknüpft.
> Unsere Pressemitteilung vom 01.11.2011
Mechernich, 30.10.2011
Kein kirchlicher Segen für den Abschuss von Tieren
Tierschutzverein Mechernich e.V. fordert Reform des Bundesjagdgesetzes
Anlässlich des StHubertustags am 3. November gedenken und danken auch in diesem Jahr die Jäger wieder ihrem SchutzheiligenIn den Messen sie können sich den kirchlichen Segen für ihr Töten von Millionen Wildtieren und Hunderttausenden Hunden und Katzen geben lassen.
Anlässlich des St. Hubertustags fordert der Tierschutzverein Mechernich die Kirchen auf, sich nicht länger in den Dienst des Tötens zu stellen. Zugleich appelliert er an die Politik, das Bundesjagdgesetz endlich an die Belange des Tier- und Naturschutzes und neue gesellschaftsethische Ansprüche anzupassen.
> Unsere Pressemitteilung vom 30.10.2011
Bonn, 14.10.2011
Tierschutzbund begrüßt heutige Entscheidung zu Fundtieren im Bundesrat - Zügige Umsetzung der Bundesregierung erwartet
Im Bundesrat wurde heute positiv über einen Antrag Thüringens zur Schaffung einer einheitlichen Regelung zur Unterbringung von Fundtieren abgestimmt. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband in Thüringen begrüßen die Entscheidung des Bundesrates. Die Länder fordern die Bundesregierung damit auf, eindeutige gesetzliche Grundlagen zur Unterbringung von Fundtieren zu schaffen. "Wir erwarten, dass die Bundesregierung dieses Votum aus dem Bundesrat zügig umsetzt. Wir stehen für Gespräche bereit", kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die heutige Entscheidung. Und erklärt gemeinsam mit Gerd Fischer, Vorsitzendem des Landestierschutzverbandes Thüringen: "Die Tierheime übernehmen mit der Fundtierbetreuung eine staatliche Aufgabe, ohne dafür eine kostendeckende Erstattung zu bekommen. Das ist eine der Hauptursachen dafür, dass viele Tierheime in Existenznot sind. Die kommunalen Spitzenverbände verweigern eine bundesweit einheitliche Regelung. Also muss der Gesetzgeber handeln."
> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.10.2011
Bonn, 14.10.2011
Heute Entscheidung zu Fundtieren im Bundesrat
Im Bundesrat wird heute final über einen Antrag Thüringens zur Schaffung einer einheitlichen Regelung zur Unterbringung von Fundtieren abgestimmt. Der federführende Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz sowie der Rechtsausschuss empfehlen die Annahme des Antrags. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband in Thüringen begrüßen die Initiative und erwarten partei- und länderübergreifende Zustimmung.
> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.10.2011
Bonn, 19.09.2011
Bundesregierung will Hühnerkäfige noch bis 2035 - Wie steht es um das Tierschutzpaket von Ilse Aigner ?
Eine Info des Deutschen Tierschutzbundes
Das Bundesverfassungsgericht hat nach einer Klage der Landesregierung Rheinland-Pfalz die Regelungen für die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen am 12.10.2010 für nichtig erklärt. Bundesministerin Ilse Aigner ist nun gefordert, den Teil Legehennen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bis zum 31.03.2012 neu zu regeln. Am kommenden Freitag, 23.09.2011, stellt sie ihren Verordnungsentwurf im Bundesrat zur Abstimmung. Danach plant das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) eine Verlängerung der Käfighaltung noch bis 2035. Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben bereits Änderungsanträge eingereicht.
Auch aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes beinhaltet der sogenannte Bestandsschutz für bestehende Käfiganlagen eine inakzeptabel lange Frist und verlängert die tierquälerische Käfighaltung über Jahrzehnte. In einer Pressekonferenz wird der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, die Kritik am Verordnungsentwurf der Bundesregierung erläutern. Zudem wird der Verband in diesem Zusammenhang auch das von Bundesministerin Ilse Aigner im Februar veröffentlichte "Tierschutzpaket" bewerten. Bisher ist es nur bei den Ankündigungen zu Verbesserungen im Tierschutz geblieben, konkrete Maßnahmen Fehlanzeige.
Der Deutsche Tierschutzbund wird am Donnerstag, den 22.09.2011, in Berlin eine Pressekonferenz zu diesem Thema veranstalten und am Freitag, den 23.09.2011, ab 8.30 Uhr vor dem Bundesrat mit einer Aktion gegen die Verlängerung der Käfigqual für Legehennen demonstrieren.
Mechernich, 23.08.2011
Tiere einfach ausgesetzt
Von Joachim Sprothen
Das Aussetzen von Haustieren in der Urlaubszeit ist eine Straftat, der anscheinend nicht beizukommen ist. Seit dem letzten Schultag musste das Mechernicher Tierheim 20 Katzen und 18 Hunde aufnehmen.
KREIS EUSKIRCHEN/MECHERNICH Die überwiegende Zeit des Jahres sind Bello oder Mieze angeblich die besten Freunde „ihrer“ Menschen. Kurz bevor es in den Flieger Richtung Mallorca geht, sind die Vierbeiner einigen ihrer Besitzer indes nur noch lästig. Es gibt zwar eine praktikable Lösung, Bello oder Mieze während der Ferien ordentlich unterzubringen. Doch es gab in diesem Jahr im Mechernicher Tierheim nur zwei Anfragen für die Aktion „Nimmst du mein Tier, nehme ich Dein Tier“.
Bequemer als die wechselseitige Versorgung der tierischen Mitbewohner scheint es da immer noch zu sein, sie kurzerhand an einen Laternenpfahl anzubinden. Das Aussetzen von Haustieren in der Urlaubszeit ist eine Straftat, der anscheinend nicht beizukommen ist.
Lesen Sie den kompletten > Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.08.2011
Mechernich, 20.06.2011
01.07.2011 - Tag der Tiertransporte
Noch immer erleiden Millionen von Tieren Höllenqualen bei Tiertransporten. Unbegrenzte Transportzeiten, qualvolle Enge, drückende Hitze und unerträglicher Durst - so sieht die Realität bei Transporten lebender Tiere in Europa nach wie vor aus. Anlässlich des Aktionstages gegen Tiertransporte am 1. Juli fordert der Tierschutzverein Mechernich, die grauenhaften Zustände zu beenden.
Die angekündigte Überarbeitung der EU-Transportvorschriften hinsichtlich der Transportzeiten und Ladedichten muss kompromisslos an den Bedürfnissen der Tiere ausgerichtet sein und endlich zu einer Verbesserung aus Tierschutzsicht führen, so der Verein weiter.
> Unsere Pressemitteilung vom 22.06.2011